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Popliteratur im Literaturbetrieb der Gegenwart. Stuckrad-Barres Soloalbum

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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke, Note: 2.0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Blütezeit der Popliteratur veröffentlichte Benjamin von Stuckrad-Barre 1998 seinen Debütroman Soloalbum und trat somit als neuer sowie erfolgreicher Popautor auf. Sein Erstlingswerk, das hohe Auflagezahlen erbrachte, stand durch literaturkritische Diskussionen von Rezensenten und Autoren in der Öffentlichkeit und gewann somit einen festen Platz in den Popliteratur-Debatten. In Stuckrad-Barres Werk Soloalbum geht es um einen namenlosen Ich-Erzähler, der mehrerer Versuche unternimmt, die Trennung von seiner Ex-Freundin Katharina zu verarbeiten und diese gleichzeitig wieder für sich zu gewinnen. Oberflächliche Ablenkung findet der Protagonist, indem er sich auf Partys begibt und sich in Alkohol- und Drogenexzesse flüchtet. Dabei spielen Frauen in seinem Leben auch nach seiner Beziehung immer noch eine große Rolle, da er weibliche Bekanntschaften ebenfalls als Ablenkung von seinem Trennungsschmerz nutzt. Immer wieder wird dem Ich-Erzähler bewusst, dass seine Gedanken und Gefühle dennoch von seiner Ex-Freundin beherrscht werden und er emotional von ihr abhängig ist. Die Versuche, sie zurückzugewinnen, scheitern dennoch. Dadurch ist sein Leben geprägt von Chaos, Isolation durch Abgrenzung zur Gesellschaft und Probleme mit seinem Äußeren. Nicht nur durch den Roman selbst ist Stuckrad-Barre ein nennenswerter Autor der Popliteratur geworden, auch durch seine multimedialen Aktivitäten rückte er sein Erstlingswerk in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit: "Es ist kein Wunder, dass Benjaminvon Stuckrad-Barre, der ohnehin als der exemplarische Popliterat gilt, zuvor in der Musikindustrie gearbeitet hat. Angesichts solchen Hintergrundes hat er in der Folge alle medialen Chancen genutzt [...] [und] in wirklich jeder deutschen Talkshow gesessen, just so wie andere Stars und Starlets der bunten Medienwelt auch". Stuckrad-Barre kann nahezu als Künstler der Selbstinszenierung gelten, da er neben öffentlichen Fernsehauftritten auch mit seinen Lesungen das Interesse und die Aufmerksamkeit der Menschen für sich als Autor gewann. Als bekannter Autor der Popliteratur beherrschte er somit das Werkzeug der Autorinszenierung.
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